Zurück auf der anderen Seite der Welt traf ich auf Carmen, Vanny und Nico. Carmen begleitete uns auf der Isla Holbox und in Playa Del Carmen, bevor sie zurück nach Kuba flog. Mit Vanny und Nico werde ich vielleicht sogar bis Januar reisen.
Da Vanny und Nico bereits vor meiner Ankunft gut 2,5 Wochen durch Mexiko gereist sind, standen nun nur noch vier Orte für die elf Tage auf dem Programm: Isla Holbox, Playa Del Carmen, Tulum und Bacalar.
Isla Holbox:
| Tribu Hostel |
Playa Del Carmen:
| The Yak Hostel |
| Cenote Azul (Spanisch fuer blau). Sehr treffender Name. |
Tulum:
Eine am Strand gelegene, lässige Kleinstadt. Unser Hostel Indajani war für 6€ die Nacht absolut preiswert mit einem Pool, inklusivem Frühstück, einer zuckersüßen Babykatze und unserem Vierbettzimmer. Dieses war wie eine Hütte mit Strohdach und Holzstockbetten. Zudem bestanden sowohl der Wasserspender als auch der Duschkopf beide aus Muscheln.
| Hostel Indijani |
Tulum ist an sich schon eine richtig entspannte, schöne Stadt. Wir haben es sehr genossen abends über die Hauptstraße zu spazieren und durch die Läden zu gucken, mehr Tacos zu essen und ein Bierchen zu trinken.
Mit ‚Tulum‘ ist auch eigentlich erstmal nur die Maya-Fundstätte gemeint, die vor allem durch ihre Lage direkt an der Küste glänzt. Die gut alten, aber teilweise trotzdem noch gut erhaltenen Ruinen versetzen einen bildlich 800 Jahre zurück, als die Festung noch besiedelt war. Total schöne Atmosphäre (man muss sich nur die anderen Touris rausdenken), eine grandiose Aussicht und spannende Geschichte.
Von Tulum aus haben wir auch die Cenote Calavera besichtigt. Cenoten kommen wirklich in allen unterschiedlichen Farben und Formen. Diese war einfach wirklich ein Loch. Mit zwei kleinen nebendran. Und wenn man da reingesprungen ist, dann konnte man in dieser halboffenen Höhle schwimmen. Überraschend untouristisch!
Zuletzt sind wir von Tulum mit einem Collectivo nach Akumal gefahren - ein sehr touristischer Strand, der aber Schildkrötentouren anbietet. Wir haben vier große gesehen und ein paar Rochen.
Bacalar:
Optionaler Stop - unserer Meinung nach kein Muss. Aber Menschen haben an dieses 7.000-Menschen-Dorf schon ihr Herz verloren. Wir haben Fiama aus Frankfurt kennengelernt, die eigentlich auch gebackpackt ist und seit über einem Jahr in Bacalar hängengeblieben ist, weil sie sich so verliebt hat. So ziemlich die einzige Attraktion oder potenzielle Beschäftigung ist die wunderschön hellblaue Lagune. Dort haben wir einen Tag verbracht und dann einen weiteren nur im Hostel Casa Eek Balaam und im Cyber-Café - man braucht auch mal Zeit um die ganzen Eindrücke zu verarbeiten.
| Casa Eek Balaam |
Mexiko war cool! Absolute Traumstrände, echt faszinierend mit der Maya-Geschichte und zweifellos eine Highlight-Küche!
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